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İnsan Merkezli Din-Kişiselleşmiş İslam/ Personalisierter Islam

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(Deutsche Version s.u.)

Hemhal çalışma sitesi düşünce endeksli, kaynağını dinden alan, farklı düşüncede olanların da bulunduğu bir yapı. Değerli çalışmalara da imza attıklarına sıklıkla şahit oluyorum. 

Hemhal adı ile de internet sayfaları var. 

Kendisini yakından tanıdığım M. Hayri Kırbaşoğlu hocam da Hemhal ile çok önemli bir konuda röportaj yaptı. 

‚İslami öğreti İnsan merkezli mi? Tanrı merkezli mi?‘ 

Biliyorsunuz dinler her zaman Yaratıcı’yı merkeze alırlar ve işleyiş Yaratıcı’nın emirleri doğrultusunda ilerler. 

Yaratıcıyı merkeze almak, gelen emirlerin temel alınması noktasından bakılır ve merkezde yaratıcı vardır. Kitaplı ve kitabı olmayan bütün dinlerde de durum böyledir. 

Bundan dolayı da merkezde olan Yaratıcı fikrinden dolayı sosyal yapı da buna göre gelişmiştir. Biraz daha açmak gerekirse, avcılık ve toplayıcılıktan yerleşik hayata geçilmesiyle başlayan süreçte ‘merkeze alınan Tanrı’ inancıyla sosyoloji de oluşmuş ve Ataerkil bir yapı ortaya çıkmıştır. 

Merkezdeki Tanrı, inancı ve dinin nasıllığını şekillendirirken; sosyal yapı da tarım toplumlarının hepsinde olduğu gibi güce dayanmaktaydı. Güce dayanan bir yapıda da temel figür erkekti. 

Tarım toplumunun hakim olduğu dönemde savaşlar normaldi. Kabileler ve sonraki dönemde devletler sürekli savaş halindeydiler. 

Savaşın temel alındığı bu toplumlarda da savaşacak kişi sayısı önemliydi. Bundan dolayı da erkek önemliydi.

İslam’ın geldiği zamana kadar bu durum devam etti. 

İslam geldikten sonra farklı bir durum ortaya koydu ve toplumdaki yapıyı inanç ve hukuk olarak ayırdı. 

Mekke toplumu inancı temsil ederken, Medine toplumu hukuku temsil etti. Hz. Peygamber’in Medine’ye hicretle birlikte şehrin nüfus sayımını yaptırmasını, sınırlarının çizilmesini istemesini, diğer dinden olanlarla ‘birlikte yaşama’ mukavelesini imzalamasını ‘Hukuk’ ile açıklayabiliriz. 

İslam’ın bu özelliği bu sebeple diğer dinlerden ayrılmaktaydı. 

Merkezde ‘Yaratıcı’nın olduğu, inancın temel alındığı din anlayışından; merkezde ‘hukukun’ (yani İnsanın) olduğu, inancın da kişilere has olduğu hukuk anlayışı da standart din anlayışına eklenmiş oldu. 

İslam, Hz. Peygamber’in uygulamalarıyla şekillendi. 

Peygamber’in Muaz ile olan diyaloğu, kişi endeksli bu hukuk anlayışının temelini oluşturur ve aynı zamanda da bir delildir. 

Kuran’da hüküm bulamazsan, Sünnetle, onda da yoksa, kişisel kararla yani içtihatla sonuca ulaşma. 

İslam’ın bu özelliği ‘insan merkezli’ olduğunu göstermektedir. 

Ama acıdır ki, İslam da diğer dinler gibi algılandığı için, ‘Yaratıcı’ merkezli olarak görülerek sadece inanç konusu öne çıkarılmıştır. 

Halbuki Hz. Peygamber-Muaz diyaloğu bize İslam’ın çok farklı boyutunu göstermektedir. 

İslam’ın ‘Yaratıcı’ merkezli olmayışı. 

İslam, Yaratıcı’nın ruhundan üflediği insan merkezli ve hukukun temel alındığı din ve hukuk bütünlüğünün olduğu sistem yapısıdır. 

İslam’a bu pencereden bakıldığında ayetlerin ve yaşanan olayların nasıllığı gün yüzüne çıkacaktır. 

Sevgi ve Bilgiyle kalın 

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Menschenzentrierte Religion – Personalisierter Islam

Die Arbeitsplattform „Hemhal“ ist eine gedankenorientierte Struktur, die ihre Wurzeln in der Religion hat und in der auch Menschen mit unterschiedlichen Ansichten vertreten sind. Ich bin oft Zeuge davon, dass sie wertvolle Arbeiten hervorbringen.

Es gibt auch eine Website unter dem Namen „Hemhal“.

Mein Lehrer M. Hayri Kırbaşoğlu, den ich gut kenne, hat mit „Hemhal“ ein Interview zu einem sehr wichtigen Thema geführt.

„Ist die islamische Lehre menschenzentriert? Oder gottzentriert?“ 

Wie Sie wissen, stellen Religionen stets den Schöpfer in den Mittelpunkt, und ihr Ablauf erfolgt gemäß den Geboten des Schöpfers. 

Den Schöpfer in den Mittelpunkt zu stellen bedeutet, dass die übermittelten Gebote als Grundlage dienen und der Schöpfer im Zentrum steht. Dies gilt für alle Religionen, ob sie nun eine heilige Schrift haben oder nicht.

Aus diesem Grund hat sich auch die gesellschaftliche Struktur entsprechend der Vorstellung vom Schöpfer im Zentrum entwickelt. Um dies etwas näher zu erläutern: In der Ära, die mit dem Übergang von der Jagd und dem Sammeln zum sesshaften Leben begann, entstand durch den Glauben an den „im Zentrum stehenden Gott“ auch die Soziologie, und es bildete sich eine patriarchalische Struktur heraus.

Während der Gott im Zentrum den Glauben und die Ausgestaltung der Religion prägte, beruhte die soziale Struktur – wie in allen Agrargesellschaften – auf Macht. In einer auf Macht basierenden Struktur war die zentrale Figur der Mann.

In der Zeit, in der die Agrargesellschaft vorherrschte, waren Kriege normal. Stämme und später Staaten befanden sich ständig im Kriegszustand. 

In diesen Gesellschaften, in denen der Krieg eine zentrale Rolle spielte, war die Anzahl der kriegsfähigen Personen von Bedeutung. Aus diesem Grund waren Männer wichtig.

Diese Situation hielt bis zum Aufkommen des Islam an. 

Nach dem Aufkommen des Islam entstand eine neue Situation, und die gesellschaftliche Struktur wurde in Glauben und Recht unterteilt.

Während die Gesellschaft in Mekka den Glauben verkörperte, stand die Gesellschaft in Medina für das Recht. Dass der Prophet nach seiner Auswanderung nach Medina eine Volkszählung durchführen ließ, die Festlegung der Stadtgrenzen verlangte und mit Angehörigen anderer Religionen einen Vertrag über das „Zusammenleben“ unterzeichnete, lässt sich mit dem Begriff „Recht“ erklären.

Dieses Merkmal des Islam unterschied ihn aus diesem Grund von anderen Religionen.

Zu dem traditionellen Religionsverständnis, bei dem der „Schöpfer“ im Mittelpunkt steht und der Glaube die Grundlage bildet, kam ein Rechtsverständnis hinzu, bei dem das „Recht“ (d. h. der Mensch) im Mittelpunkt steht und der Glaube eine individuelle Angelegenheit ist. 

Der Islam wurde durch die Praxis des Propheten geprägt. 

Der Dialog des Propheten mit Muaz bildet die Grundlage für dieses personenbezogene Rechtsverständnis und ist zugleich ein Beweis dafür. 

Wenn du im Koran keine Regelung findest, dann greife auf die Sunna zurück; wenn auch dort keine zu finden ist, dann erreiche das Ergebnis durch eine persönliche Entscheidung, also durch Ijtihad. 

Diese Eigenschaft des Islam zeigt, dass er „menschenzentriert“ ist.

Leider wird der Islam jedoch – wie andere Religionen auch – so wahrgenommen, dass er als „Schöpferzentriert“ angesehen wird und somit ausschließlich der Glaubensaspekt in den Vordergrund gerückt wird. 

Dabei zeigt uns der Dialog zwischen dem Propheten und Muaz eine ganz andere Dimension des Islam.

Der Islam ist nicht „Schöpferzentriert“. 

Der Islam ist ein System, das auf den Menschen ausgerichtet ist, dem der Schöpfer seinen Geist eingehaucht hat, und das eine Einheit aus Religion und Recht bildet, wobei das Recht die Grundlage bildet. 

Betrachtet man den Islam aus dieser Perspektive, wird die wahre Natur der Koranverse und der gelebten Ereignisse deutlich. 

Mit Liebe und Wissen

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Sinan Eskicioğlu
Wer ist Sinan Eskicioğlu? Er wurde 1974 in Izmir geboren. Seine schulische Laufbahn begann er an der Agah Efendi Grundschule. Nach seinem Abschluss an der Izmir İmam Hatip High School bestand er die ÖSYM-Prüfungen und wurde an der Theologischen Fakultät der Dokuz Eylül Universität zugelassen. Mit seiner Abschlussarbeit im Fachbereich Theologie mit dem Titel „Allahs Wille und das Problem der Kausalität” schloss er sein Studium im Jahr 2000 mit einiger Verspätung ab. Aufgrund der Auswirkungen des 28. Februar-Prozesses, durch den Absolventen der Theologischen Fakultät keine Lehrstellen erhielten, beschäftigte er sich bis 2002 mit Handel. Im Jahr 2002 begann er ein Masterstudium im Fach Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der D.E.Ü. Im selben Jahr brach er sein Masterstudium ab und ging nach Deutschland. In Deutschland war er als Ausbilder und Lehrer in verschiedenen Moscheen tätig, die der Diyanet unterstehen. Er studierte Sozialarbeit und Management an der Universität Duisburg-Essen. Von 2007 bis 2011 war er als Direktor des Bildungszentrums der IGMG (Europäische Nationale Sichtweise) in Düsseldorf und als Regionalausbilder tätig. Von 2011 bis 2013 setzte er seine Ausbildung an der Universität Osnabrück im Fachbereich Protestantische Theologie fort. Seit 2016 ist er Kolumnist bei der Zeitung Ocak Medya. Seit 2020 ist er Chefredakteur der Zeitung. Der Autor spricht Deutsch und Englisch. Bislang hat er sieben Bücher veröffentlicht. Yok Edin İnsanın İnsana Kulluğunu- Kişiselleştirilmiş İslam (Beende die Versklavung des Menschen durch den Menschen – Personalisierter Islam), Zeytin Ağacı (Roman) (Der Olivenbaum), Katar istanbul (Katar Istanbul), Müslüman Kardeşlerden Ak Parti’ye İslamcılık (Von den Muslimbrüdern zur AKP – Islamismus), Tarihteki Dindar Zalimler (Religiöse Tyrannen in der Geschichte). İbn Sina, İbn Haldun